Moderne Wundversorgung

Akute Wunden kennt jeder aus dem Alltag: Stich-, Schnitt- oder andere Verletzungen schädigen das Gewebe, eine Wunde entsteht, Gewebeflüssigkeit oder Blut tritt aus. In der Regel heilen diese Wunden mit etwas Unterstützung gut und schnell ab.
Anders sieht es bei den chronischen Wunden aus. Oft sind hier die körpereigenen Wundheilungsmechanismen durch Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus oder Immunschwäche gestört.
Durch Traditionelle Verbände wie Mullkompressen oder befeuchtete Gaze trocknet die Wunde aus und verklebt mit dem frisch gebildeten Granulationsgewebe, dass bei jedem Verbandswechsel wieder zerstört wird und zu starken Schmerzen und zu einem erhöhten Infektionsrisiko führt.
Bei der feuchten Wundversorgung werden zum Beispiel Hydrokolloidverbände eingesetzt, die wie eine natürliche Hautblase wirken, dadurch verringern sich die Schmerzen beim Verbandswechsel erheblich. Und selbst schlechtheilende Wunden granulieren von unten nach oben zu.
Diese Verbände können je nach Schweregrad 2-5 Tage auf der Wunde verbleiben.

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(c) Claudia Hüner 2014, 2015
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